Freitag, 30. Oktober 2009

Was befähigt mich über Würde, Wertschätzung und ethisches Zusammenleben zu lehren?

Was befähigt mich über Würde, Wertschätzung und ethisches Zusammenleben zu lehren?

Die Antworten zu den folgenden Fragen beschreiben meinen Weg, warum ich mich heute mit diesen Themen beschäftige und meine Erkenntnisse mit anderen Menschen teile.

  1. Warum Menschlichkeit am Arbeitsplatz?
    Unternehmen dienen der Gesellschaft, der Zivilisation, also dem einzelnen Menschen. Wenn nun genau an diesen Orten das Wohlergehen des Menschen missachtet wird, kommen die Unternehmen ihrer ursprünglichen Bestimmung nicht nach. Das hat Einfluss auf das Image und später auf den Erfolg des Unternehmens.

  1. Warum stelle ich Würde in den Mittelpunkt?
    Wenn es auch zum heutigen Zeitpunkt nicht möglich ist, dass die Ressourcen gleichmässig verteilt sind, ist trotzdem meine Entscheidung ob ich jedem Menschen (und allem Leben) mit Würde begegne. Damit reiche ich Hand für eine echte Chancengleichheit.

  1. Was habe ich selbst immer wieder im Verlauf meines Lebens erfahren?
    Momente wo ich keine Leidenschaft verspürte – Momente wo ich nicht bei mir war. Diese Momente waren es, wo ich im Rückblick als Momente der Erkenntnis betrachte, was es heisst würdevoll zu leben und leben zu lassen.

  1. Welche Rolle spielten meine Eltern/Verwandtschaft?
    Mein Vater liess mir viel Freiheit auszuprobieren, zu entdecken. Dies führte oft dazu, dass ich Lösungen fand, welche mein Vater mit Freude übernahm (-> Wertschätzung!). Er lehrte mich auch über Dinge zu sprechen, Dinge anzusprechen. Wir diskutierten oft und lange über Technik, Natur, Wissenschaft und Spiritualität.

  1. Soziale Verantwortung und die Bedeutung in meinem Leben
    Schon früh lernte ich Verantwortung für andere und für mich selbst zu übernehmen – Pfadi! Es galt Abenteuer und Naturerfahrungen so zu planen und durchzuführen, dass die mir anvertrauten Menschen (Kinder) diese sicher, spannend und lehrreich machen konnten. Dabei war mir auch immer wichtig, dass die Kinder mit diesen Erfahrungen ihre Grenzen ausweiten konnten und schrittweise lernten Eigenverantwortung für's Leben zu übernehmen.

  1. Welche Menschen mich inspirierten?
    Mein Vater, Ton Koper, Lance Secretan, Julia Kümin, Bärbel Mohr, Chuck Yeager, Rocket Boys, Moritz Suter, Pascal Meier, Joachim Friedrich

  1. Welche Bücher/Lehren mich begleitet haben?
    Testpilot Chuck Yeager, Bestellungen beim Universum (Reihe), Gespräche mit Gott 1-3, Stilvoll verarmen...
    Ausserdem Bücher, welche Weisheiten, Wissenschaften und Religionen thematisieren bei denen der Mensch als Schöpfer betrachtet wird und das Leben auf Erden als Erfahrungspfad für die Seele angeschaut wird.

  1. Warum suche ich Menschen, die sich für die Wertschätzung am Arbeitsplatz einsetzen?
    Weil ich z.T. gegenteilige Erfahrungen gemacht habe. Dies half mir meine Wertvorstellungen zu definieren und ich weiss heute wie wichtig und wertvoll ein wertschätzender Umgang mit Mitarbeitern ist. Diese Erkenntnisse möchte ich nun gerne weitergeben um so andere Menschen zu inspirieren für Chancengleichheit und Menschlichkeit am Arbeitsplatz einzustehen.

  1. Meine Bestimmung

  1. Meine Aufgabe

  1. Meine Berufung

Grundbedürfnisse von Mitarbeitern

(aus "inspiration statt motivation" von Lance Secretan)

Die allermeisten Beschäftigten überall auf der Welt stellen unabhängig
von Alter und kultureller Orientierung drei Grunderwartungen
an ihre Arbeit.“
Das sind:

Erfolg. Wir wollen stolz auf unsere Arbeit sein können.
Also: Eins sein mit dem, was wir tun;

Freundschaft. Wir wollen positive und produktive
Beziehungen zu unseren Kollegen erleben.
Also: eins sein mit Anderen;

Gerechtigkeit. Wir wollen in Dingen wie Gehalt, Prämien
und Arbeitsplatzsicherheit fair behandelt werden.
Also: Arbeitseinsatz und Ertrag sollen eins sein.

Diese Erkenntnis basiert auf der Befragung von etwa 3,5 Millionen
Beschäftigten in Hunderten von Betrieben aller Branchen.

Freitag, 16. Oktober 2009

Wissenschaft - schafft sie wirklich mehr Wissen?

Vorher habe ich im Stedtli eine schöne Weisheit gefunden.

Wissenschaft macht uns glauben, dass alles was ist, ist wie es wissenschaftlich beschrieben ist.
So verkommt
die Vielfältigkeit des Einzelnen
zur Einfältigkeit des Vielen.

Mit anderen Worten wenn wir die heutige wissenschaftliche Erklärung als die einzige Wahrheit nehmen, verschliessen wir uns weiteren, anderen Erklärungsversuchen.

Ein schönes Beispiel ist hier der Darwinismus (struggle of Life). Wenn Menschen wie der Neurobiologe Joachim Bauer eine neue Erklärung für die Evolution liefert, wird er massiv kritisiert, von Menschen, welche sich nicht getrauen eine 200 jährige Theorie mal in Frage zu stellen. Doch Herr Bauer ging ebenso wissenschaftlich vor wie Darwin. Im Unterschied zu Darwin, hatte er aber viel mehr Möglichkeiten um seine Theorien zu überprüfen, zu diskutieren etc.
Trotzdem müssen wir jetzt auch nicht plötzlich nur noch diese Theorie als letzte Wahrheit proklamieren. Vielmehr, im Sinne der Weisheit oben, sollten wir offen bleiben für weitere Erklärungen, die noch kommen könnten. Vielleicht stecken ja auch beide Theorien dahinter.
Je nach dem wie wir etwas betrachten, eignet sich das eine oder das andere. Aus der Quantenphysik wissen wir ja, wir beeinflussen das Ergebnis einer Untersuchung durch unsere Beobachtung.

Vor 1 Jahr: UBS Rettung; wie inspiriert uns das?

Heute morgen erwähnten sie im Radio, dass sich der Tag der UBS-Rettung jährt.

Der Bund musste über 60 Mia. Franken (zusammen mit der Nationalbank) in die UBS pumpen, damit tausende von Arbeitsplätzen gerettet werden konnten.
Auf den ersten Blick tönt das nach einem wahnsinnig solidarischen Akt. Doch dies war nur das(hoffentlich) Ende eines Wahnsinns, der ein paar Jahre vorher begann.
Wie kann es sein, dass eine Firma mit ihren Eigenkapital so sträflich umgeht, dass sie damit ihr Überleben und damit das Überleben von vielen Menschen (Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten) gefährdet?
Es scheint so, dass die Leitung dieses Unternehmens nicht begriffen hat, welchen ursprünglichen Zweck ein Unternehmen hat. Einen Dienst für die Gesellschaft zu bieten. Dies indem sie Produkte oder Dienstleistungen und Arbeitsplätze anbietet, welche helfen, dass unsere Zivilisation überleben und sich entwickeln kann.

Finanziell, geht es der UBS heute wieder besser, doch wie sieht es mit der "Likeability" aus?
Was hinterliess dieser Wahnsinn in den Mitarbeitern, in den Kunden und in der Gesellschaft?

Vermag es die UBS es jemals wieder zu inspirieren? So dass Menschen sagen:
- "ja das ist eine tolle Firma!"
- "hier möchte ich arbeiten!"
- "hier werde ich Kunde!"
- "mit diesen arbeite ich gerne zusammen!"

Vielleicht wäre es ratsman für die Zukunft, das Eigenkapital in Inspiration zu investieren. Eine Börse welche immer gewinnt, denn sie ist die Energie, welche uns am Leben erhält. Geld ist nur ein Mittel dazu!

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Bestimmung-Aufgabe-Berufung gefunden

Nachdem ich schon vor einiger Zeit meine Bestimmung mit dem Buch "Inspiration statt Motivation" erarbeitet hatte, habe ich nun auch noch meine Aufgabe und Berufung definiert, oder besser gesagt, gefunden.






Der Kreislauf von Geben und Bekommen

Heute habe ich in einem Newsletter, welcher wöchentlich erscheint, folgende Gedankenanregung erhalten:

Weekly Meditation:
Spiritual Economics

Description:
In ordinary economics you have to be a miser in order to become rich. You must accumulate, never share. In spiritual economics, if you are a miser, whatever you have will be lost. It can live only if you share; it is a living experience. By sharing it continues a dynamic movement.

With love,with your inner riches, the more you share the more you can have. The more you give, the more you attract to you.

When and Where:
Whenever you remember, share yourself, with a smile, with a hug, a kind word. Look at the situation you are in and see how you can share something positive.

Benefits:
With spiritual economics, the more goodness from within ourselves we share, the more we attract goodness back to us.


Das hat mich zur Überlegung gebracht, ob diese Gesetzmässigkeit nur für die "innere Welt" gilt. Ich denke nicht. Also habe ich der Verfasserin untenstehende Gedanken zurückgesendet. Vielleicht sollten wir uns das für die Zukunft zu Herzen nehmen.

Hi Pragito

Interesting wisdom. Have you ever think about, if in the ordenary economics sharing will not bring the same benefits?
I think so, because if I share my outer rich with other's I also share my inner rich with these people, because I love them in a way. So they will also come back to me with both material and spirituality.
For example, if I am a company who consider humanity and sustainabilty, I probably will be preffered by customers.

That unsharing of the past 20 Years, driven by greed of certain people has show now, that they have no longer a return. Probably because they break the circle of give and receive.

So I think this thing demonstrate us, how the circle of inner richment is interconnected to the outer one.